Niels Fahrenkrog Fotografie

Ich bin seit 2009 leidenschaftlicher Hobby-Fotograf und versuche, mich permanent fotografisch weiterzubilden. Mein gesamtes fotografisches Wissen habe ich mir selbst und durch viele (Fehl-)Versuche angeeignet.

Nach unserer Weltreise möchte ich mit einem Fernstudium zertifizierter Fotograf werden und nebenberuflich Portrait- Hochzeits- und Produktfotografie im Großraum Hamburg anbieten, um mit der Fotografie Geld zu verdienen.
Bei Interesse könnt ihr gerne auch jetzt schon eine Nachricht schreiben
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Fotografischer Werdegang/Mein Equipment

Folgend möchte ich euch meinen fotografischen Werdegang und das von mir genutzte Equipment erläutern. Ich habe bereits langjährige Erfahrung im semi-professionellen Bereich der Fotografie und einiges an Equipment ausprobieren können. Der Markt der Fotografie ist sehr groß und liefert viele Möglichkeiten viel Geld auszugeben. Dabei ist einiges hilfreich und notwendig, aber vieles schlicht und einfach unnötig.
Ich habe alle folgenden Ausrüstungsgegenstände in einem Zeitraum von nunmehr 6 Jahren angeschafft.

Fotografie ist ein überdurchschnittlich teures Hobby, aber meiner Meinung nach hat es einen besonders hohen Mehrwert, zum einen, da man seine Werke im besten Fall für die Ewigkeit schafft und lange daran Freude hat und zum anderen, weil man dadurch Kontakt zu Menschen und Natur aufbaut.
Im besten Fall kann die Fotografie auch einen sehenswerten Nebenverdienst bedeuten, wenn man neben der Investition ins Equipment auch in die Fähigkeiten und Skills investiert.

Um euch vor Fehlkäufen zu schützen bzw. euch die elementaren Dinge vorzustellen, erkläre ich euch mit welchen Produkten ich zum jetzigen Stand gekommen bin bzw. welche ich derzeit verwende. Dabei unterliegen alle Empfehlungen natürlich auch meinem persönlichen Geschmack.



Kamera

Gestartet habe ich meine fotografische Reise mit der Canon EOS 450D, die mittlerweile nicht mehr von Canon hergestellt wird. Das aktuelle Modell des Canon-Einsteigersegments ist die Canon EOS 700D SLR-Digitalkamera

Diese Kamera ist für ambitionierte Hobbyfotografen und Familienfotografie konzipiert und meiner Meinung nach eine sehr tolle Einsteigerkamera. Das beigefügte 18-55mm Objektiv ist für erste fotografische Erfahrungen vollkommen ausreichend. So ist zunächst nicht unbedingt zusätzliches Equipment in Form von weiteren Objektiven usw. nötig. In der Einstiegsphase ist es eh viel wichtiger oft zu fotografieren, um sich fotografisch weiterzubilden, als viel Geld für teures Equipment auszugeben, dass man mangels Erfahrung eh noch nicht zielführend einsetzen kann.

Wer den nächsten Schritt machen möchte, sollte allerdings auch die Kamera den Fähigkeiten anpassen. Mittlerweile verwende ich die Canon EOS 70D SLR-Digitalkamera, 20,2 MP inkl. EF-S 18-135mm Objektiv

Ich bin schlichtweg begeistert von den Möglichkeiten und der Schärfe der Bilder! Der 19-Punkt-Kreuzsensor Autofokus ist wirklich sehr gut und die vielen Möglichkeiten der kreativen Gestaltung + die Full HD Videoaufnahmen liefern beste Voraussetzungen für tolle Werke. Mit maximaler Sensorempfindlichkeit von ISO 12800 kann man auch abends noch ohne Stativ aus der Hand fotografieren.

Die 70D ist derzeit eine der besten im Mittelpreissegment und für semi professionelle Fotografie konzipiert. Wer die finanzielle Möglichkeit hat, kann auch ohne Probleme mit der 70D einsteigen. So fällt der spätere Kostenpunkt einer irgendwann notwendigen, besseren Kamera weg (bei mir waren es 6 Jahre, was ich im Nachhinein als zu lange empfinde), wer gleich das 18-135mm Kit Objektiv im Set dazu nimmt, spart wirklich viel Geld.

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Kameratasche

Die Kamera als hoch-sensibles Gerät sollte unbedingt in einer Tasche mitgeführt werden, dafür eignen sich auch günstige Modelle, Hauptsache die Kamera inklusive Objektiv, Ersatzakku und SD-Karte passt hinein. Für den Anfang eignen sich kleine Modelle wie die PRO NOVO kompakte Colt-Kameratasche von Mantona. Sie bietet komfortablen und sicheren Halt der Kamera, ohne die Bewegung zu beeinträchtigen.
Im Laufe der Zeit wächst jedoch mit dem Know-How auch die Ausrüstung, so dass vielleicht eine größere Tasche notwendig ist. Ich verwende den AmazonBasics Kamerarucksack für Spiegelreflexkameras und Zubehör

Der bietet Platz für meine 70D plus 3 Objektive, Blitz und Funkauslöser im Inneren des Rucksacks. Außen gibt es einen Befestigungsmechanismus für das Stativ. Zusätzlich bietet der Rucksack tolle Zusatztaschen für kleines Equipment wie z.B. Microfasertücher, Ersatzakkus, SD-Karten, Filter usw.
Trotz der Schwere des Equipments, ist der Rucksack sehr angenehm zu tragen und bietet tollen Komfort. Falls ich einmal nicht nur zum Fotografieren unterwegs bin und/oder nicht das gesamte Equipment mitschleppen möchte, habe ich aber die kleine Kameratasche behalten.
(kleiner Tipp: 20 x 6 Gramm Silicagel (Trockenmittel) gegen Feuchtigkeit in der Kameratasche)

Akkus/SD-Karten

Ersatzakkus (LP-E8 für die 700DLP-E6 für die 70D) bzw. weitere SD-Karten sollten so ziemlich die ersten Dinge sein, die man sich als frisch gebackener Freund der Fotografie kaufen sollte. Alleine, um sich vor dem frustrierenden Moment zu schützen, in dem man vor einem unglaublich tollen Motiv steht, aber der Akku seine letzten elektronischen Atemzüge macht oder die SD-Karte vor lauter toller Aufnahmen aus allen Nähten platzt und keinen Speicherplatz mehr bietet.

 

Bei SD-Karten gibt es verschiedene Preiskategorien, die sich in der Schreib- und Lesegeschwindigkeit unterscheiden. (Die 70D macht bis zu 7 Bilder pro Sekunde, aber auch nur, wenn die Speicherkarte da mitmacht)
Ich verwende dafür die SanDisk Extreme Pro 16GB SD-Karte (95MB/s), um mich nicht durch die SD-Karte limitieren zu lassen. Für Einsteiger ist aber auch die SanDisk Extreme 16GB SD-Karte zu empfehlen, sie bietet für den geringen Preis eine tolle Alternative und ist für alle Anfänger der Fotografie geeignet, die nicht gerade mit fotografischem Dauerfeuer unterwegs sind.
 

Ich verwende derzeit 3 16GB SD-Karten, so habe ich immer ausreichend Speicherplatz dabei, vor allem wenn ich mal wieder eine der SD_Karten im SD-Kartenleser vergessen habe. 😉
Mehr Speicherplatz pro Karte finde ich persönlich unnötig. Ich habe lieber 2 16GB als eine 32GB SD-Karte, da ich so bei Verlust/Beschädigung einer Karte o.ä. immer noch einige Bilder auf der anderen habe. Bei Hochzeiten o.ä. Shootings wechsle ich dafür die Karten ab und zu in ruhigen Momenten, so dass die Bilder immer auf mehreren Karten verteilt sind. Das schützt vor Totalverlust!

Literatur zur Fotografie

Da die vielen Einstellungsmöglichkeiten weit über das Angebot von kompakten Kameras bzw. Smartphone-Kameras hinaus geht, ist es elementar wichtig, sich über die technischen Hintergründe der Fotografie zu informieren. Auch die Bedienungsanleitung der Kamera sollte ausnahmsweise gelesen werden 😛

Für das zusätzliche Know-How bietet sich Fachliteratur an. Für den Einstieg habe ich Digitale Fotografie: Grundlagen und Fotopraxis von Jaqueline Esen gelesen. Ich war damit sehr zufrieden, vor allem, weil auch die technischen Hintergründe einer Kamera und der Fotografie allgemein erklärt werden, ohne langweilig zu werden.

Nach einigen Fototouren stößt man jedoch ganz unweigerlich an Grenzen, das ist völlig natürlich. In diesen oft frustrierenden Phasen ist eines besonders wichtig: Nicht aufgeben, sondern das fotografische Know-How verbessern. Dafür eignet sich ein Workshop bzw. Fotokurs oder aber weitere Literatur. Zwei Autoren möchte ich euch dabei besonders ans Herz legen:
Zum Einen Tom Ang der mit Digitale Fotografie: Die Profitechniken erste Einblicke in die Gedankengänge eines Profifotografen gewährt, anhand seiner Fotos die Profitechniken erklärt und dabei spielerisch durch eingefügte Workshops zum Nachmachen anregt.

Zum anderen Scott Kelby, der mit Scott Kelbys Foto-Rezepte 1: 180 Wege zu professionellen Bildern meine fotografische Expertise grundlegend geprägt hat. Seine Einblicke in das Leben bzw. die Arbeit eines Profifotografen werden dort sehr amüsant und detailreich beschrieben. Zusätzlich legt er dem Leser die grundlegenden Techniken leicht verständlich nahe, so dass das Buch wirklich angenehm zu lesen ist.

 

Objektive

Im Laufe der fotografischen Entwicklung wird das 18-55mm Standard-Kitobjektiv der Canon EOS700D schnell zum limitierenden Faktor der Fotoqualität.
Je nach Ambition und fotografischem Interesse kann sich also eine Investition in das Equipment lohnen.
Jedoch gibt es eine große Anzahl an verfügbaren Objektiven in unterschiedlichen Preiskategorien für verschiedene Motive. So sind für Portraitfotografie lichtstarke Teleobjektive besonders geeignet, für Landschaftsaufnahmen Weitwinkelobjektive. Nahaufnahmen werden am besten mit Makro- und Sportaufnahmen mit Superteleobjektiven aufgenommen usw.

Die Möglichkeiten viel Geld auszugeben sind wirklich schier unendlich.

Als Abhilfe empfehle ich einen Kompromiss: Die Investition in ein neues Kit-Objektiv, das viele der oben genannten Spektren abdeckt, ohne mehrere Objektive mitschleppen und diese permanent wechseln zu müssen.

Ich verwende dafür das Canon Zoomobjektiv EF-S 18-135mm Zoomobjektiv und bin damit sehr zufrieden. Durch den großen Brennweitenbereich sind sowohl Weitwinkelaufnahmen von Landschaften bei z.B. 18mm als auch Teleaufnahmen wie z.B. Portraits bei 85mm oder Detailaufnahmen bei 135mm möglich können. Alles ohne das Objektiv wechseln zu müssen! Das macht eine Fototour wirklich komfortabel.

P.S.: Das 18-135mm gibt es in einem Kit mit der Canon EOS 70D. Die Investition in eine neue Kamera inklusive diesem Objektiv könnte eventuell vorteilhaft sein, da der Einzelkauf immer teurer ist.

Spezialobjektive

Das Canon EF 50mm f1.8 Objektiv ist eine Festbrennweite (ohne Zoom). Durch die größte Blende f1,8 ist es besonders lichtstark.
(Einfach gesagt: man kann damit an dunklen Orten mit wenig Licht hellere Fotos machen).
Ich habe dieses Objektiv für Hochzeitsfotografie in Kirchen angeschafft, da dort oft Lichtmangel herrscht.

 
Das 3. Objektiv ist das Canon EF 75-300mm/ 4,0-5,6/ III Objektiv, wenn ich mal besonders nah heran möchte, z.B. bei Sport-, Portrait-, oder Nahaufnahmen.


Beide Objektive sind super Einsteigerobjektive für relativ wenig Geld. Sie bieten somit tolle Möglichkeiten ohne gleich ein Vermögen ausgeben zu müssen.
Gesamt betrachtet habe ich so einen Brennweitenbereich von 18-300mm abgedeckt und für besonders dunkle Orte noch das lichtstarke Objektiv dabei.
Ich kann zwar nicht sagen, dass ich wunschlos glücklich bin, aber mit diesen Objektiven kann ich vieles verwirklichen. 😉

Stativ

Für Landschaftsfotografie ist ein Stativ unabdingbar, vor allem, wenn man bei Sonnenunter-/aufgang fotografiert (was man wirklich tun sollte).
Im Stativbereich gibt es einen sehr erstaunlichen Qualitätsunterschied vom unterem zum mittleren Preisbereich. Hier lohnt eine Investition in ein vernünftiges Stativ der Mittelklasse. Es muss für den Einstieg nicht unbedingt ein 500€+ Carbon-Stativ sein, aber dennoch sollte man hier nicht zu sehr sparen, um wirklich verwacklungsfreie Aufnahmen zu bekommen.
Ich verwende das Manfrotto MKC3-H01 Compact Foto-Video Kit und bin wirklich begeistert. Es hat einen frei drehbaren Kugelkopf, so dass lästiges Schrauben an unterschiedlichen Knöpfen von billigen 3-Wege Stativen weg fällt, außerdem ist es ausreichend schwer, so dass auch Langzeitbelichtungen verwacklungsfrei aufgenommen werden können.

Langzeitbelichtung mit Manfrotto MKC3-H01 Stativ

Langzeitbelichtung mit Manfrotto MKC3-H01 Stativ

Falls ich einmal ohne Stativ unterwegs bin, habe ich immer das Kalahari Bohnenbeutel-Stativ dabei. Man füllt ihn mit ca 1kg getrockneten Bohnen für 1,50€ und, kann dann Unterflächen wie Mauern, Zäune und sogar Äste und Rohre als Stativ nutzen und gleichzeitig die Kamera schützen. Für unter 20€ ist das Preis/Leistungsverhältnis eines der besten was ich bisher in der Fotografie erlebt habe.
Ich möchte meinen Sack nicht mehr missen! 😉

Noch ein Tipp zur Hochzeitsfotografie: Da dort weder Stativ noch Blitz verwendet werden sollte, ist das Kalahari Bohnenbeutel-Stativ dort einfach unschlagbar!

Funkauslöser

Zusätzlich zum Stativ verwende ich die Yongnuo Funkauslöser für Canon EOS, mit denen ich per Funk das Bild auslösen kann, um vor Verwacklung zu schützen. Für unter 30€ ist das Preis-Leistungsverhältnis wirklich spitze und sehr zu empfehlen.

Blitz

Auf (Hochzeits-)Feiern und bei Portraitshootings hilft ein externes Blitzgerät zur richtigen Belichtung. Die eingebauten Systemblitze sind im Grunde zu Leistungsschwach, als dass sie wirklich helfen.
Für den Einstieg habe ich mir einen Yongnuo YN468 II Speedlite für Canon besorgt, passend zum Funkauslöser. Somit habe ich für unter 100€ ein Blitz + Fernauslöser-Set, was sich wirklich sehen lassen kann.

Wer gerne markentreu bleibt, kann auch den Canon Speedlite 430EX II verwenden, dafür muss man jedoch die steigende Qualität mit dem 4fachen Preis bezahlen.

Batterien/Akkus für Zubehör

Da der externe Blitz und der Funkauslöser eigene Energie benötigt, empfehle ich euch die Investition in Akkus plus passendem Ladegerät.
Ich habe 8 Eneloop AA Akkus8 Eneloop AAA Akkus und das passende Sanyo Eneloop Ladegerät.
Somit habe ich immer 8 AA Akkus für den Blitz (4benötigt) und 8 AAA Akkus für die Funkauslöser ( 2×2 = 4 benötigt) dabei.

Das gewährleistet mit immer die nötige Energie für das Equipment, falls ein 4er Satz leer sein sollte, wird dieser aufgeladen und ich kann immer noch mit den anderem 4er Satz der Fotografie frönen.
Das passende Ladegerät sorgt für gute Ladungsergebnisse und eine lange Lebensdauer. Da die Akkus so sehr lange halten, ist diese einmalige Investition von XX€ besser, als permanent neue Batterien zu kaufen und mitschleppen zu müssen.

  

Für Farbakzente im Bild verwende ich 3er Verlaufsfilter Set (Blau, Grau, Orange) 67mm

Bearbeitungssoftware

Ich habe jetzt bereits eine lange Wegstrecke in der Fotografie zurück gelegt und so einige Frustmomente erlebt. Die meisten davon erlebt man, wenn man die wunderbaren Fotos der Profifotografen sieht.
Doch auch diese Jungs kochen nur mit Wasser!
Natürlich macht die Ausrüstung einen großen Teil der Fotografiequalität aus, aber fast 50% macht die digitale Bildbearbeitung. In diesem Segment bewege ich mich erst seit kurzem und ich bin einfach überwältigt von den Möglichkeiten.
Da Photoshop für den Einstieg vielleicht zu teuer ist, empfehle ich jedem ambitionierten Fotografen Adobe Lightroom 5

Dieses Programm verwaltet alle Bilder, legt Sicherheitskopien an, schreibt Copyrights in die Fotos und natürlich gibt es auch unzählige Möglichkeiten für die Bildbearbeitung. meiner Meinung einfach ein Muss :)

Schlösser unbearbeitet

Schlösser unbearbeitet

Schlösser bearbeitet

Schlösser bearbeitet

Für das Nötige Wissen über das Programm habe ich Lightroom 5 für digitale Fotografie von Scott Kelby gelesen
Dort steht auf über 500(!) Seiten wirklich alles was man über Lightroom wissen muss, einfach und verständlich erklärt mit dem berühmten Charme von Scott Kelby.

Soweit so gut, das ist mein derzeitiges Equipment, was sich wirklich sehen lassen kann. Damit kann ich wunderbar im semi-professionellem Bereich arbeiten und so mit meiner Fotografie auch Geld verdienen. Beachtet aber, dass ich all diese Gegenstände in einem Zeitraum von 6 Jahren angeschafft habe.

Fotografie ist ein teures Hobby, aber es lohnt sich!

Vielen Dank fürs Lesen :)

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